Hipp, Hipp, Hurra!

Es öffnen immer mehr sogenannte Lifestyle Marken in der Hotellerie – weltweit und auch in Deutschland. Keiner weiß eigentlich so recht, was „Lifestyle“ bedeutet und genau wie bei „Design-Hotels“ ist „Lifestyle“ ein ähnlich dehnbarer Begriff wie „Design“.

Wir haben uns damals bei der Gründung von prizeotel dazu entschieden, als Budget-Design Hotel einen Designer zu engagieren, der sich für alles im Hotel verantwortlich zeichnet. Es gibt somit einen roten Faden des Designs durch die einzelnen Hotels und mit unserem prizeotel Hannover-City haben wir das Design und die Ausstattung im „Economy-Bereich“ noch einmal auf einen neues Level gehoben. Das ist der Grund, warum wir von uns selbst sagen, dass wir ein „Signature-Brand Hotel“ sind: Es trägt die Handschrift eines Designers.

Was aber ist nun Lifestyle? Wer definiert Lifestyle? Wie wird Lifestyle gelebt und vor allem: Welche Zielgruppen spricht ein Lifestyle Produkt an? Die Konzernhotellerie hat dieses Segment für sich entdeckt und natürlich wollen alle diese Marken das passende Produkt für die sogenannte „GenY“ schaffen. Schaue ich mir aber die Hotels an und wer da alles eincheckt, dann ist das weit davon entfernt, dass das die hippen, urbanen Traveller der GenY Generation sind.

Neulich habe ich sogar zwei Busse vor einem solchen hippen Lifestyle Hotel gesehen. Da stellt sich mir die Frage: Gibt es eigentlich genug hippe „Lifestyle“-Gäste für alle diese neuen Produkte? Selbst, wenn es die gibt – die Hotellerie ächzt unter dem Druck des Fachkräftemangels. Gibt es dann eigentlich genug hippe Mitarbeiter für diese Produkte?

Meines Erachtens werden hier Produkte in Zentralen auf dem Reißbrett erstellt, wo von sich einige – bis auf das Marketing und vielleicht einen etwas gelockerten öffentlichen Bereich – nicht von den herkömmlichen Hotels unterscheiden. Die Hotelzimmer sehen oftmals aus wie in einem Standardhotelzimmer. Das Frühstücksbüffet hat die gleichen fertigen Produkte (Obstsalat aus dem 10l Eimer, etc.), die überall auf den Frühstücksbüffets stehen. Rechnungen werden immer noch nicht per e-Mail verschickt und eine App, wie etwa die von myTaxi oder anderen Anbietern, die einem den Service erleichtern, sucht man vergeblich.

Für mich ist das alles eine sehr, sehr große Blase und nicht authentisch. Es ist zu statisch und zu technokratisch und vielen fehlt einfach der „Entrepreneural Spirit“. So sieht das halt aus, wenn Konzernzentralen entscheiden, was hipp und was Lifestyle ist. Es kommt ein standardisiertes Produkt dabei raus, was ja irgendwie skaliert werden muss. Am Ende geht es nur um Profitmaximierung. Von Liebe zum Detail oder wirklich durchdachten Elementen ist man da weit entfernt. Und genau deswegen stehen dann da auch Busse vor der Tür.

Wirklich anders empfinde ich Produkte wie z.B. citizenM, Ruby Hotels, Mama Shelter, Ace Hotels, 25 Hours, The Standard, etc., um nur einige zu nennen. Von diesen Hoteliers und den Köpfen dahinter kann man sich immer wieder etwas abschauen. Es gibt auch genug kleinere Hotels in Städten, die ebenfalls erfolgreich sind. Neulich war ich in Mannheim und mit dem Syte und dem Speicher7 sind zwei ganz hervorragende Produkte geschaffen worden. Jens Sroka rockt den Markt mit seinen Beach Motels und ich bin mir sicher, dass jede Stadt Produkte dieser Art hat! Diese Hotels schaffen es, dass sie wirklich ein „Hotspot“ in der jeweiligen Stadt sind, in der sie operieren.

Am Ende ist es so, wie es mir auch ein ehemaliger Professor in Cornell gesagt hat: „Corporate life is about taking care of yourself, not about creating things.“ Wahre Worte! Wir können nur hoffen, dass diese genannten Marken lange eigenständig bleiben und nicht im Corporate Life aufgesogen werden, denn das macht die Hotellerie spannend und interessant. Auf der anderen Seite hat der von mir geschätzte Ian Schrager einmal gesagt, dass er ab einem bestimmten Punkt nur mit der Struktur eines Konzerns weiter kommt. Vielleicht war das der Grund, warum der „Anti-Marriott“ Schrager am Ende doch mit Marriott zusammen gegangen ist.

Was denkt ihr, kennt ihr noch andere Hotels, die hip sind? Wo man sagen kann „So geht Hotel heute“? Wie wird die Entwicklung weitergehen?

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13 thoughts on “Hipp, Hipp, Hurra!”

  1. Hier geht’s lang:
    Weg mit den Entree-verhindernden Rezeptionstresen – Gäste persönlich in der Living Lobby begrüßen und am iPad eindecken
    Wer es ganz eilig hat, checkt sowieso per Smartphone automatisch ein und aus
    Co-Working-Offices in Living Lobby und Konferenzetage anbieten, wie das Hotel Schani in Wien
    E-Mobilität integrieren: Elektroauto dem Gast gleich am Bahnhof/Flughafen bereitstellen

    Nur ein paar Vorstellungen davon, was Gästen wirklich ist.
    Bin freudig gespannt auf noch mehr Input!

  2. im grunde ist es ganz einfach, wie alles was gut gut ist, einfach ist, darum ist einfach auch so schwer, sonst wäre es nicht gut. wer sich für hip hält war nie hip, sondern hop. wer sein hotel, sein produkt “ lifestyle“ nennt, war nie lifestlye sonder nur mainstream. lifestyle entwickelt sich in unangepassten, urbanen mileus, erdacht von unangepassten, furchtlosen köpfen. ich selbst durfte 6 jahre ein 5*s hotel in hh führen, das zu den angesagtesten hotel spots in europa gehörte, ein „member of design hotels“- bei eröffnung vor 16 jahren hat es die menschen geschockt. weil es unangepasst und furchtlos war. 10 jahre nach der eröffnung hat es rinderhälften in einen reifeschrank mitten in die hotellobby gehangen und dadurch wieder geschockt und polarisiert. und bis heute immer service auf top niveau geleistet. so werden die unangepassten und furchtlosen zu meilensteinen ohne sich in der dna jemals lifestylig gefühlt zu haben. wer meint er ist lifestyle ist deadstyle. ahoi von der nordsee, olaf p. beck

  3. Zwischen authentisch und kopiert klafft eine große Lücke – und als Gast spürt man das. In gewissem Sinne sind die Nachahmer gute Werbung für die Originale. Sie sagen dem suchenden Gast: „Es gibt da tolle neue Konzepte.“ Und wer einmal im prizeotel, Ruby, 25hours, Schani, citizenM,… war – der sieht den Unterschied überall und fällt auf keine Kopie herein. Gut, dass Sie gelassen bleiben! M.

  4. „Design“ ist – nach meiner Ansicht – sehr kurzlebig und erfordert eine Neu-Gestaltung nach mindestens 5 Jahren, sonst ist man „out“. Und „Lifestyle“ definiert jeder Mensch anders. Jeder hat seinen eigenen „Lifestyle“.
    Doch auch mit „Signature-Brand Hotel“ kann ich – und wohl auch viele Gäste – nichts anfangen. Wieder ein neuer Begriff, um sich zu profilieren. Das verwirrt den Gast – nach meiner Ansicht – doch noch viel mehr.
    Da lobe ich mir nach wie vor unser Hermes Hotel Konzept, das auf der „all-inclusive“ Idee basiert. Unter dem Motto „Wie bei Freunden zu Gast“ haben wir alle ärgerlichen Nebenkosten einkalkuliert und verlangen weder für Telefon, Internet, Parken, Frühstück, Sauna, extra Geld. Außerdem sind sämtlich Getränke kostenlos – auch Bier – und das kommt mehr als sehr gut bei unseren Gästen an. Im Sommer gibt´s sogar Eiscreme zum Selbstbedienen kostenlos. Das gibts – glaube ich – nirgendwo sonst in Deutschland und alle Gäste sind begeitert1 Das hat wiedrum dazu geführt, dass das Hermes Hotel in Oldenburg in den Portalen die höchste Durchschnitts-Bewertung aller Oldenburger Hotels hat.
    Und als Folge sind die Auslastung und somit der Ebit auch nicht schlecht…

  5. Gutshaus Neuendorf / Insel Usedom. Mit den Bildern der Webseite im Kopf sind wir angereist und hatten entsprechend hohe Erwartungen. Was im Leben selten passiert: diese wurden übertroffen! Wir standen mit unseren Koffern vor dem komplett neu umgebauten Gutshaus II, es roch überall nach frischem Holz, die kleine Tochter stürmte „ihr“ Hochbett und wir fühlten uns sofort behaglich und zuhause. Die beiden Terassen boten einen direkten Zugang zu Sonne und guter Luft und über dem Haus lag nachts ein klarer, reiner Sternenhimmel mit Blick auf die Milchstrasse. Die Wohnung ist mit Liebe zum Detail eingerichtet, das ganze Personal überaus freundlich und hilfsbereit, spontan steht frischer Kuchen für alle im Flur, ein abendlicher Spaziergang zum Achterwasser wird belohnt mit einem herrlichen Sonnenuntergang, seltenen Vögeln, friedlich schlummernden Fischerbooten im Schilf….man möchte sich am liebsten bedeckt halten und dieses Idyll unentdeckt lassen. Dass wir es trotzdem erwähnen, liegt an den beiden Guthauspatronen Anika Haberman und Claus-Christoph Ziegler, die „nur Dinge tun, die gut sind und Sinn machen“. Das ist selten geworden!
    Es war schön bei Euch und wir kommen gerne wieder. Wenn die lange Anreise nicht wäre, am liebsten zu jeder Jahreszeit.

  6. Wellness, Designhotel, Lifestylehotel – kaum erfunden, wird es ausgelutscht. Eine Sauna ist kein Wellness, ein Stuhl von Starck, Corbusier, van der Rohe oder Rashid machen kein Designhotel aus und Lifestyle ist dehnbar hoch zehn. Lebensstil kann ich nur vermitteln, wenn es zu der angesprochenen Zielgruppe passt. Und genau da hapert es gewaltig. Fühlt sich der Gast dort wohl? Bekommt er dort das Gefühl, was er zu Hause auch bevorzugt? Werden Anforderungen wie Schlaf, Service, Entspannung, Funktionalität, Kommunikation oder sonst welche relevanten Faktoren berücksichtigt? Nichts ist weicher als der Oberbegriff Lifestyle, denn die Lebensstile der Menschen sind völlig unterschiedlich. Leider wollen viele Hotels alles sein, sind dann schnell nur noch beliebig, öffnen alle Portale und sind doch am Ende leer. Prizeotel hat seine Zielgruppe. Die ist groß genug, um damit erfolgreich zu sein. Und noch wichtiger: die Häuser verändern sich in gleicher Geschwindigkeit wie die Anforderungen der Zielgruppe. Daher verfügen sie über eine größere Bindung, als es tausend andere Hotels je schaffen. Lifestyle ist für mich besser zu erklären, wenn ein Hotel den Anforderungen der gewollten Gästeklientel trifft. Aber das fängt in der Planung an. Gibt es relevante Zielgruppen? Wie erreiche ich sie? Marketing abstimmen, Interaktion fördern und zig andere Komponenten entscheiden über den Erfolg. Welcher Stuhl am Ende drin steht, ist fast die Nebensache. Von mir aus nennt es Lifestyle, Urban Feeling oder Schiessbude und würzt es mit ebenso dehnbaren Schlagworten wie nachhaltig oder ganzheitlich. Am Ende der Rechnung kommt der Strich. Wenn da was ist, dann war es richtig. Richtige Zielgruppe, richtiges Marketing, richtige Funktionalität, richtiger Erfolg.

  7. …neben „Lifestyle“, „Design“ und „Boutique“ sollte man auch den Begriff „Hotspot“ klären, wenn man diesen in Zusammenhang mit „Hotellerie“ verwendet.
    Ich denke, jeder empfindet diese Schlagwörter anders und stellt sich darunter auch etwas anderes vor – ich möchte da jetzt nicht weiter ins Detail gehen.
    Wenn man sich die Bilder aller angeführten Häuser, Labels etc. anschaut, ist es so, als wäre ich bei Freunden zuhause. Ich denke, dass dies nicht der „Renner“ der Zukunftshotellerie sein wird. Dies wird für ein kleines Publikum sein. Die neuen Marken der großen Ketten sind hauptsächlich für die Gäste aus den USA, China, bzw. Europa-Traveller. Herr Jens Diekmann hat es in seinem Kommentar (Design) auf den Punkt gebracht. Wobei ich durch die Geld-Power einiger Konzerne die Lebenszeit auf 7-10 Jahre definiere. Danach werden diese Häuser an Investoren weitergereicht und als City-Wohnungen vermietet. Herr Nussbaum hat ein interessantes Thema aufgegriffen, jedoch „…geht Hotel heute“ eben nicht so. Ein Hotel muss auch als solches erkennbar sein und der Begriff „Hotel“ gilt für viele Unterkünfte schon lange nicht mehr. PS: Diese Häuser entstehen doch nur, um ein Stück vom Airbnb Kuchen zu bekommen. Doch auch das ist die falsche Strategie. Wie immer gilt: Die Hülle ist das eine, diese mit Leben, Service und Dienstleistung zu füllen, etwas ganz anderes… Darauf setzen Gäste heute!

  8. Ich würde mir ja weder von einem Hotel noch von einer Hotelkette vorschreiben / leben lassen, was für mich Lifestyle bedeutet und wie ich gerne away from home leben möchte. Und wer sagt den, dass ein Bus voller Menschen nicht wenigstens bereit ist auszuprobieren, was die Branche unter Lifestyle versteht? Und entscheidet nicht am Ende ausschließlich der Gast, was (ganz individuell) für ihn lifestyle bedeutet? Kurzum nicht jedes Produkt wird am Markt Erfolg haben oder genug Gäste finden, um zu bestehen. Und was dann? Dann wird das Gästesegmente ausgeweitet und man versucht es eben doch mal mit einem Bus.
    Grüße und viel Erfolg in Hannover
    Caro Brauer

  9. Als die ersten Design-Hotels aufmachten, war ich begeistert (damals). Heute geht es mir wie einigen anderen hier auch: Wann immer versucht wird etwas nachzuahmen, fällt es schlicht negativ auf. Dann gibt es zwar Design, aber keine Atmosphäre mehr. Man fühlt, wenn etwas echt ist. Genauso wie man merkt, wenn einer nett lächelt oder eben von Herzen. Insofern sind es nette Versuche zu kopieren, langfristig werden solche Hypes verschwinden. Wenn sich Hoteliers aber die Mühe machen, z.B. neue Technologie UND Altbewährtes zu verbinden, dann kann etwas Gutes bei heraus kommen. So ging es mir im Schani Wien: Natürlich gibt es da noch eine Bibliothek, auch wenn die meisten Gäste ipad lesen. Aber alles nur online? Nein, die Verknüpfung macht es eben aus. Und deshalb wird Technologie m.E. auch nur dann wirklich gehen, wenn der Mensch nicht auf der Strecke bleibt. Und Marco Nussbaum: Ich war noch nie in einem Prizeotel, könnte mir aber vorstellen, dass Sie genau das versuchen? Viel Erfolg für Ihre nächste Eröffnung!

  10. Ich denke einfach man muss ein Gast-Erlebnis schaffen. Für mich bedeutet das z.B., dass ich möglichst viele Dinge, die meine Buchung betreffen, mobil auf meinem Smartphone erledigen kann. Hier kommen für mich Apps ins Spiel die mir als Hotelgast das Leben erleichtern.

    Grundsätzlich möchte ich aber auch traditionelle Sachen nicht missen wie persönliche Ansprache, Bibliothek… eben was jeder individuell zu schätzen weiß. Ich finde Technik und Tradition sollten sich ergänzen. So kann jeder das wählen was er mag 🙂

  11. Wunderbar, diese “ Lifestyle – Hotels“. Sie bringen frischen Wind und neues Denken. Sie leisten uns großartige Dienste. Diese Hotels sind für uns kostenlose Forschungs -Labore. Undenkbares wird gemacht, neues versucht, altes weggelassen , es wird einfach probiert.
    ( ob man neues oder altes großschreibt, weiß ich jetzt gerade nicht )

    Diese Hotels haben auch mittelfristig einen Vorteil – sie haben Alleinstellungsmerkmale – die sind enorm wichtig -dann werden sie sehen, ob alle deren Alleinstellungsmerkmale Bestand haben.

    Unlängst hat mir auf einem Workshop ein unfassbar arroganter Kollege gesagt, ich sei mit meiner Denke stehen geblieben. Ich hatte bemerkt, der Mensch habe sich nie geändert .
    Übrigens – eine wissenschaftlich unumstrittene Meinung.

    Warum ich das schreibe ?

    Marco hat eines dieser , sag ich mal , Hotels mit sehr viel Alleinstellungsmerkmalen. Das ist richtig und wichtig.
    Aber er achtet auch genau drauf, die Grundbedürfnisse der Menschen, die sich nie geändert haben, zu erfüllen:

    Er legt Wert auf sehr gute Betten, sehr gute Bettwäsche.
    Die Bäder sind gut – und es sind gut funktionierende Bäder.
    Das Frühstücksbuffet ist richtig gut.
    Die Kommunikation mit seinem Produkt ist hervorragend.
    Marco legt Wert freundliche Menschen an seiner Rezeption.

    Marco erfüllt die immer bestand – habenden Grundbedürfnisse der Menschen.

    Lieber arroganter Kollege, nehmen wir mal das Beispiel Mobilität – die Wikinger waren schon mit Ruderbooten und Segelbooten unterwegs, bald fahren wir Elektroautos – beides ist Mobilität.

    Kommunikation war immer ein Bedürfnis – nur heute eben mit Smarphone, früher mit der Buschtrommel.

    Noch mehr Beispiele ?

    Auf diesem Workshop wurde viel von Generation XYZ gesprochen.
    Einchecken mit Smartphone, Tür öffnen mit Sprachbefehl oder Smartphone.
    Keine Menschen mehr sehen, mit keinem Menschen vom Hotel mehr reden.
    Soll das ein Grundbedürfnis der Menschheit sein, nicht mehr wahrgenommen zu werden ?

    Da check ich lieber im “ Klüngelpütz “ ( Knast in Köln ) ein. :
    Da werde ich von einem Menschen begrüsst und eingecheckt, zu meiner Zelle geführt, von Menschen verköstigt und psychologisch betreut.

    Hotel für Generation Z ist nach den Vorstellungen des Kollegen wohl so ähnlich wie heute die auf Geldautomaten reduzierten ehemaligen Bankfilialen. Wo ist denn dann der Unterschied zwischen Hotel und den Wohnungsvermietungsportalen ?

    Wir können alles probieren, da finde ich die Lifestyle – Hotels toll – aber wir dürfen niemals die Basics vergessen:

    Der Mensch wollte immer schon gut schlafen.
    Der Mensch wollte immer schon als Person wahrgenommen werden.
    Der Mensch wollte immer mit Menschen kommunizieren.
    Der Mensch wollte immer schon freundlich behandelt werden.
    Der Mensch wollte immer schon mobil sein.
    Der Mensch wollte immer schon gut essen.
    Der Mensch wollte immer schon Sicherheit.

    Wir als Hoteliers sollte ihm das, immer auf dem neuesten Stand der Technik, ermöglichen.
    Der Rest ist Marketing.

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