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OYO kommt nach Deutschland

OYO kommt nach Deutschland. Die führende Hotelkette Indiens soll dabei von einem Bremer Unternehmen unterstützt werden. Als Bremer freut mich das natürlich selbst besonders.

Erst kürzlich ist Airbnb bei OYO mit knapp 150 Millionen US-Dollar eingestiegen. Der Deal ist eine Ergänzung zu OYOs (damals) 1 Milliarde Dollar Serie E Runde, die vom SoftBank Vision Fund angeführt wurde. Die im vergangenen September angekündigte Transaktion bezifferte OYO auf rund 5 Milliarden Dollar. Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als 1,5 Milliarden Dollar von Investoren eingeworben.

OYO will nun in Deutschland eigentümergeführte Mittelklassehotels für sich gewinnen. Das wird nicht nur die ganzen kleinen Franchisemarken unter Druck setzen, sondern auch besonders die großen Ketten. Wie auch im letzten Podcast zu hören war, haben diese ohnehin schon u.a. massiv mit den OTAs zu kämpfen.

Hinzu kommt, dass bei den Führungskulturen der großen Hotelkonzerne oftmals weder der gemeinsame Erfolg, noch nachhaltige und zukunftsfähige Konzepte federführend sind. Es geht vielmehr um ständige Rivalitäten und persönliche Ambitionen. Der Spruch „Corporate Life is about takeing care of yourself and not about creating things“ bringt es dabei ganz passend auf den Punkt. Somit entsteht in den Konzernen ein Management, deren hochbezahlte Protagonisten mehr Misserfolgsvermeider als Erfolgssucher sind. Genau das zeigt aber auch das Dilema. Externe Dritte, wie z.B. OYO, entwickeln Lösungen und Strategien, die der Branche dann extrem zu schaffen machen und diese maßgeblich verändern. Die etablierten Executives haben diesem nichts entgegenzusetzen, außer vielleicht die Kostenstruktur zu optimieren, weil es ihnen selbst an nachhaltigen und zukunftsfähigen Konzepten fehlt.

Es zeigt erneut, dass die Digitaliserung den Veränderungsprozess immer schneller vorantreibt. Und gerade die Distribution wird die Konsolidierung der Branche weiter forcieren. Der Wettbewerb findet heute auf Ebenen der Plattformen statt. OYOs Erfolgsaussichten, sich zu einer der größten Hotelgesellschaften der Welt zu entwickeln, stehen somit mehr als gut.

„Hotelgesellschaft“ aufgebaut mit Scheinselbstständigen?

Wenn Airbnb sich als größte Hotelgesellschaft der Welt bezeichnet, gehören doch eigentlich Mitarbeiter dazu. Mitarbeiter, die Zimmer vermieten, reinigen, etc.. Dennoch sind diese Mitarbeiter aber nicht bei Airbnb angestellt und in Folge dessen zahlt Airbnb keine Lohnsteuer, Versicherungen, Spesen, Sozialleistungen, Überstunden oder bezahlten Urlaub.

Airbnb kassiert nur Provisionen und übt maximale Kontrolle aus, während die gesamten Kosten beim „Vermieter“ hängen bleiben, der diese im Zweifel noch nicht einmal zahlt und dessen Vermietungseinheit auch nicht den gesetzlichen Regelungen eines Hotelbetriebs unterworfen ist. Im Grunde ist das doch ein klarer Fall von Scheinselbstständigkeit, oder? Was sagen die Juristen dazu? Was denkt ihr als Leser?  „Hotelgesellschaft“ aufgebaut mit Scheinselbstständigen?

AirBnB – who let the dogs out…?

Who let the dogs out and what else must happen, that people start to understand, that AirBnB is not about „a social website that connects people who have space to spare with those who are looking for a place to stay“ anymore?

The company is a full-fledged hospitality business and in direct competition with the hotel industry, so they should meet the same requirements and pay the fees, taxes, insurances, etc… every hotel in the world has too.
Don’t get me wrong, it is not about protecting an industry from the disruptive innovation, it is more about equal rights, because I think, at least everybody should have the same requirements in doing his business.