Archiv der Kategorie: Straight Talking

Für Marco Nussbaum sind zwei Dinge nicht zu trennen: Tradition und Innovation. Expertise, Kreativität und eine dezidierte Meinung und Authentizität machen ihn aus. Kritisch und somit nicht immer bequem schreiben er und seine Redakteure über die Herausforderungen der heutigen Zeit.

Ausbildung mangelhaft – Vorwürfe gegen Bremer Hotelgewerbe

Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten erhebt schwere Vorwürfe gegen das Bremer Hotelgewerbe. Eine Umfrage ergab, dass die Ausbildung teilweise mangelhaft ist. Von Ausbeutung ist die Rede. Vor allem arbeiten die Auszubildenen oft länger als erlaubt. – Bericht von buten un binnen, vom 15.07.2010.

Leider war von der DEHOGA Bremen niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.  Unserer Meinung nach sollte es eine verpflichtende Ausbildungsquote geben : auf jede/n Auszubildende/e muss mindestens eine x-Anzahl von Festangestellten kommen.  Wäre doch mal ein Aussage in Richtung qualitativ hochwertige Ausbildung, wenn sich die Mitgliedsbetriebe des DEHOGA Bremen gemeinsam dazu bekennen.

Ein Unternehmen auf dem Rücken von Auszubildenden aufzubauen, das geht auf alle Fälle gar nicht und gehört in die Kategorie „Daumen runter“ oder besser „what’s not“.  Diesen Betrieben sollte der Status des Ausbildungsbetriebes entzogen werden.

Kleiner Tip an die Azubis, wie spickmich.de eine interaktive Schüler-Plattform zum Lehrer benoten ist, gibt es mit kununu.de eine Plattform auf der man sein Unternehmen bewerten kann 🙂 – Missstände dieser Art gehören kommuniziert.

immer wieder Ärger mit holidaycheck.de

Die Tage erreichte uns einmal wieder eine Bewertung, dieses mal auf holidaycheck.de, die wir natürlich nicht so klasse fanden.  Jeder weiß mittlerweile, dass wir uns der Kritik stellen, speziell um unser Produkt immer wieder zu verbessern – siehe prizeotel Podcast 16+1 – und das die Bewertungen maßgeblichen Anteil an den Prämien, dem variablen Gehaltsanteil, der Mitarbeiter haben.  Nicht zuletzt schaffte es das prizeotel Bremen-City so die Nr.1 aller Hotels in Bremen auf holidaycheck.de, wie auch auf tripadvisor.de (aktuell nur Platz 2, obwohl kein Hotel in Bremen bessere und mehr Ergebnisse hat, das ist aber ein anderes Thema für den BLOG) zu sein.

Das die Bewertungsportale nicht die Freunde der Hoteliers sind (wird in einem anderen Bericht noch einmal detailliert dargestellt) und eigene wirtschaftliche Interessen verfolgen, dass ist uns auch klar, dennoch haben wir bis dato immer gedacht, dass zumindest eine Form der Kooperationsbereitschaft vorhanden sein sollte.  Weit gefehlt, selbst bei holidaycheck.de gibt es mittlerweile häufiger Anlass zur Kritik, die allerdings von Seiten holidaycheck.de lapidar „abgebügelt“ wird.

So geschehen, bei eben dieser neuen Bewertung über unser prizeotel Bremen-City.

Toll ist, das hier mittlerweile anscheinend jeder reinschreiben kann, was er will und holidaycheck.de nichts dagegen unternimmt. Laut Videoüberwachung musste der besagte Gast Jürgen nicht anstehen und ist direkt am Empfang eingecheckt worden. Somit ist seine Aussage : „…wenn unten am Empfang und an der Bar mehr Personal wäre, dann müsste man nicht so lange warten…“ schlichtweg falsch. Es wird die Unwahrheit geschrieben, das Hotel in ein falsches Licht gerückt und holidaycheck unterstützt das auch noch.

Der genannte Fragebogen ist nicht irgendein Fragebogen, es ist der Meldeschein gewesen. Die Vorgehensweise ist im Meldegesetz des Landes Bremen, hier speziell unter §26, geregelt. Die Aussage der Wartezeit bezog sich nur auf das Ausfüllen des Meldescheines, dazu hatte der Jürgen keine Lust.

Auch wenn das Hotel durch eine Reservierung (egal ob telefonisch oder online) die Daten des Gastes schon hat, so schreibt es das Gesetz in §26, Absatz 2 u.a. vor : „Die beherbergten Personen haben am Tage der Ankunft einen besonderen Meldeschein handschriftlich auszufüllen und zu unterschreiben; “

Jürgen hätte in diesem Fall nicht das Hotel, sondern den Gesetzgeber, das Land Bremen, kritisieren müssen. Und dafür, dass er seine Brille nicht aufsetzen wollte, können die Mitarbeiter ebenfalls nichts, denn wie in dem Gesetz beschrieben, dürfen die Mitarbeiter auch wenn gewünscht, den Meldeschein nicht für den Gast ausfüllen. Alles andere wäre eine Anstiftung zu einer Straftat.

Somit ist die gesamte Darstellung in der Bewertung sachlich und fachlich falsch, sie wirft ein negatives und geschäftsschädigendes Licht auf die Leistung des Hotels, obwohl das Hotel für das Prozedere als solches nichts kann.

holidaycheck interessiert das alles nicht, und obwohl

unter Punkt 8 der 10 Punkte des HOTREC Position Paper, dem auch holidaycheck zugestimmt hat, u.a. steht : „Bewertungen müssen wahrheitsgemäß sein und auf persönlichen Erfahrungen des Bewertenden beruhen. Hoteliers haben einen Rechtsanspruch auf Schutz vor Schmähkritik und wahrheitswidrigen Angaben. Falsche Tatsachenbehauptungen soll- ten die Betreiber von Bewertungsportalen schnell und unbürokratisch entfernen.“

bekamen wir auf unsere Anfrage, ob denn das richtig sein kann, das jemand eine sachlich und fachlich falsche Bewertung einstellt, die lapidare Aussage „…hat ein Gast natürlich das Recht, seine Meinung zu äußern. Und auch wenn das Ausfüllen von Meldescheinen zum Hotelalltag gehört und dieser Umstand dem Gast Jürgen eventuell nicht bewusst ist, kann man ihm hier keine bewusste Falschaussage unterstellen. Und da es sich nicht um offizielle Testberichte handelt, sondern um subjektiven Meinungen von Gästen, sind auch solche Kritiken wie die von Jürgen zu akzeptieren.“ Aha !

Subjektive Meinungen von Gästen…wie werthaltig kann denn dann das Portal holidaycheck noch sein ? Was denken denn die anderen Hoteliers darüber, hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ? Wir freuen uns über jeden Kommentar und neue Hinweise…

Für uns daher „Daumen runter“ für holidaycheck.de

Wie stark umworben doch das Geschäft im Internet und wo man als Hotel überall gelistet ist ? ! ?

Wir analysieren in regelmässigen und unregelmässigen Abständen die Präsenz unseres prizeotel und dessen Content, sowie Fotos im Internet.   Ganz ehrlich, das empfehlen wir jedem Hotelier, es ist unglaublich, auf was man da so alles stößt.  Bei der aktuellen Analyse ist ein Mitarbeiter auf nachfolgenden Link gestossen :

http://www.dertour.de/urlaubsangebote/maritim_hotel_bremen.php

Und zwar, unter der Eingabe „prizeotel“ bei google kommt nachfolgendes Suchergebnis :

wenn man dann den o.a. Link des Suchergebnisses anklickt, kommt nachfolgende Darstellung :

Fragt man dann spaßeshalber einmal ein Datum an, werden sämtliche über DERTOUR buchbare Hotels in Bremen angezeigt, aber eben nicht das prizeotel.  Ist ja auch klar, da wir keine vertragliche Grundlage mehr haben.

Nachfolgend auch dafür ein Screenshot :

Gerade als Einzelhotel sind wir auf den Umsatz, speziell über das Internet angewiesen und finden es natürlich nicht gut, dass wenn man „prizeotel“ eingibt, eine Seite erscheint, auf der mit dem Markennamen „prizeotel“ geworben, das Hotel aber unter einer erweiterten URL mit den Namen „Maritim“ angezeigt wird.  Neben einer Irreführung des Endverbrauchers, resultiert das natürlich auch in Umsatzverlust für das Haus, da ggf. obwohl „prizeotel“ gesucht, ein anderes Hotel gebucht wurde.

Da es wiederum Partner gibt, die sich die Inhalte vom DERTOUR ziehen (Affiliates) sind wir mal gespannt, wo dieser Content noch so auftaucht und wie schnell das DERTOUR auf unseren Hilferuf reagiert, bzw. wie lange die Informationen noch online sind.

Die Moral von der Geschichte : traue nicht allem was im Internet ist und schaue regelmässig nach, wie Dein Hotel dargestellt ist und wer die Daten alles nutzt…es bleibt spannend !

iTravel – das neue Reise App. von apple ?

Das Patent ist jedenfalls schon einmal angemeldet und die Frage ist, wann wird es Realität ? Wird apple verändern, wie wir in Zukunft eine Reise buchen ? Wird dieses App. ein neues Online Reisebüro…es bleibt abzuwarten, ob apple nach dem Musik- und Telefonmarkt nun auch den Reisemarkt nachhaltig verändert.

1 - COVER - ITRAVEL
Christina Warrens of Mashable covered our iTunes Concert Ticket + report last week and added that „Delta Airlines, which is headquartered in my hometown, supports digital boarding passes at some of its bigger airports. I love this because it is one less thing to print out and one fewer line to stand in for a boarding pass.“ Well, Apple appears to agree with that thinking because they’re working on a new travel check-in application that they’re simply calling „iTravel.“ Apple is obviously working with the Airlines to ensure that the iPhone will be up to standard when new ticketless systems roll out in the coming years. Apple’s iTravel focuses on such matters as airline check-in and baggage identification, advanced electronic ID, car rentals, hotel and airline reservations and so forth. Apple’s iTravel is yet another Near Field Communications based application within a host of recent revelations. It would appear, at least on the surface – that Apple may be working on a new suite of NFC related applications for a future iPhone. Perhaps such a suite could be ready by the time they roll out their iPhone 4G next year.

Patent Background
Transportation ticketing has traditionally involved a pre-printed ticket which is scanned at a departure station. For example, transportation tickets may be printed at home with a barcode or a QR code (i.e., a 3-dimensional barcode) encoded with information about the traveler and/or the travel (e.g., name, destination, departure time, schedule number, etc.). In addition, this information may be included in plain language on the printed ticket. A traveler may be required to present this pre-printed ticket to gain admission to the transportation depot (e.g., airport, train station, but station, etc.), to pass through a security check-point, and/or to board the vehicle for transportation.
For example, in order to board an airplane at an airport, a traveler may be asked to present his pre-printed ticket in order to check in to his flight, to pass through the Transportation Security Administration (TSA) checkpoint, and to enter the gangway to board the airplane. The traveler may also be required to present photo identification at some or all of these locations. The ticket and/or identification may also be required to retrieve luggage from a baggage claim station at the traveler’s destination. In addition to carrying the ticket and identification, the traveler may be carrying luggage and/or carry-on bags to the ticket counter; bags, a laptop, and shoes through the TSA checkpoint. This could result in having to juggle multiple items while presenting a paper ticket and/or identification. This is often inconvenient and may lead to forgotten items, lost tickets and/or identification and other hassles.
Furthermore, printing out paper tickets consumes natural resources and costs money every time a ticket is printed. Indeed, many airlines charge a traveler considerable fees to receive an airline-printed ticket. Accordingly, a traveler is generally expected to have a pre-printed ticket in his hands upon arrival at the transportation depot.
Apple’s patent addresses these issues. The patent generally relates to transportation check-in and, more particularly, to employing near field communication for identification and ticketing by transportation providers.
Apple’s iTravel Application for Handhelds & Computers
Apple’s iPhone as depicted in patent FIG. 2 below may include the Near Field Communications (NFC) interface (#34). Because the NFC interface may permit communication at a very short range, the location of the NFC interface in the iPhone may be indicated on the exterior of the enclosure (#42), as illustrated in patent FIG. 2. The NFC interface may enable the iPhone to communicate with RFID tags and/or other NFC-enabled electronic devices. For example, the NFC interface may enable transmission of electronic travel documents to transportation and/or security personnel, as described further below.
2 - iTravel for handhelds and computers

The upgraded iPhone camera (#36) may be used to obtain digital images of travel documents. The iPhone may thereafter employ optical character recognition (OCR) software, barcode reading software, and/or QR code reading software to extract ticket information from the image.
The NFC interface may permit near field communication between the iMac (#62) and other NFC enabled electronic devices 10, such as Apple’s iPhone. Additionally, the NFC interface may also enable the iMac to receive electronic ticket data from an RFID tag located on a ticket.
The iMac’s user interface (#20) may include a variety of icons in the dock, such as the travel management application icon 44. When the travel management application icon is selected, another version of the travel management application optimized for the iMac may open. The travel management application may enable a user to obtain, store, or use travel documents.
The iMac’s camera (#36) may obtain, among other things, a digital image of a transportation ticket and/or identification. With the digital image, the iMac and/or iPhone may employ optical character recognition (OCR) software, barcode-reading software, or QR-code-reading software to extract ticket information from the image.
Apple’s iTicket for Buying a Travel Ticket or Checking in Baggage
Turning to Apple’s patent FIG. 4 below we see a perspective view of a ticketing and baggage check counter (#78) having an NFC-enabled counter kiosk (#80). The NFC-enabled counter kiosk may communicate with the iPhone to purchase a transportation ticket and/or to check in for travel. The user may also use an electronic travel ticket and/or electronic identification at the counter kiosk to check in for travel, including checking in luggage. The electronic travel ticket may include a unique identifier, such as a digital code, which may be utilized to look up and/or alter information regarding a traveler’s reservation in a networked database.
3 - NFC ENABLED CHECK IN & BAGGAGE KIOSK

The counter kiosk may generally include a traveler interface (#82) and an agent interface (#84). The NFC interface may permit near field communication between the counter kiosk and other NFC enabled iPhone. The traveler interface includes a touch-touch display and a credit card scanner (#88). A luggage scale (#90) may also be coupled to or in communication with the counter kiosk to enable detection and weighing of the traveler’s luggage.

To enable purchase and/or redemption of an electronic travel ticket, the traveler interface may communicate with the agent interface and various other computers over a variety of networks. By way of example, the traveler interface may be coupled to the agent interface via a direct connection or a LAN. The counter kiosk may communicate with a local server over a local network or a web service over the Internet. The local server or the web service may track, for example, reservation information, whether a traveler has checked in, if the traveler has checked in any bags, and so forth.
In addition, traveler identification information, such as a photograph, fingerprint, or retinal scan, may be accessed from the local server or the web service for verification of the traveler’s identity. The camera (#36), a fingerprint scanner (#94), and/or a retina scanner (#96) may also be incorporated into the traveler interface to enable enhanced traveler identification for security purposes.
4 - Unmanned kiosk

Apple’s patent FIG. 5 illustrates an NFC-enabled unmanned kiosk 100 which may be configured to enable a user with an iPhone to obtain an electronic travel reservation or to check in using an existing electronic travel reservation. The unmanned kiosk may function largely in the same manner as the counter kiosk 80 of FIG. 4, but may operate without a human agent.
Security Checkpoint
5 - Security Check Points, using iTravel on iPhone

In Apple’s patent FIG. 6 noted above we see an example of a security checkpoint (#120) which may include a line entrance kiosk (#122) that may include the NFC interface. A traveler may approach the line entrance kiosk and move their iPhone to within the range of the NFC interface. The kiosk may then receive traveler identification information from the iPhone such as the traveler’s name, picture, and description etc.

In another embodiment, a unique identifier may be transmitted from the iPhone to the line entrance kiosk whereby the traveler’s identification information may be downloaded from a networked database. As described above, the identification information may include a picture, description, fingerprint, retinal scan, and so forth. In some embodiments, a camera, fingerprint scanner and/or retina scanner (not shown) may be incorporated into the line entrance kiosk to enable automatic identity verification (e.g., via facial recognition, fingerprint comparisons, or retina comparisons). In the illustrated embodiment, the security official may compare the traveler to a picture on the display before allowing the traveler to stand in the line. The traveler may move their iPhone within range of the kiosk again to receive confirmation that the traveler’s identification was checked.
The information collected at the line entrance kiosk is then transferred to the next phases of security such as the metal detector and/or carry-on luggage scanner areas to assist security personnel. Upon approaching the metal detector (#128), for example, the traveler may move their iPhone within range of the NFC interface to transmit a confirmation that the traveler’s identification was verified at the line entrance kiosk.
Boarding Gate Check

6 - Board Gate Check, iTravel for iPhone

After passing through the security checkpoint, the traveler may be required to present the travel reservation information and/or identification at a boarding gate 140, illustrated in patent FIG. 7, before boarding a transportation vehicle 142 (e.g., plane, train, bus, cruise ship, etc.). For example, a boarding kiosk (#144) may be placed next to an entrance to the transportation vehicle to enable one last check of the traveler’s documents before boarding. The traveler moves their iPod within range of the NFC interface of the kiosk to verify that the traveler is getting on the right flight.
Apple’s iTravel App: Exemplary Screenshots
Upon selection of the travel management application icon 44 on an iPhone (see FIG. 2 above) – listed as iTravel – the travel management application is launched and you’ll see the iTravel home screen. The home screen (#220) may include a number of user selectable buttons as indicated below, such as „Make Reservation“ (e.g., purchase a ticket, reserve a hotel room, book a rental car, etc.), „Retrieve Reservation“ and so forth.

7 - iTRAVEL Screenshots #1

The check-in/baggage claim screen (#236) that is illustrated in Apple’s patent FIG. 10 above provides a list of recent and future user-selectable reservations (#238) stored in the travel management application iTravel. The user may be prompted to select a reservation by touching the details of that reservation. If the traveler has more reservations than will reasonably fit on the screen, multiple pages of the screen may be employed. A page indicator (#240) may indicate which page the traveler is on and how many other pages of reservations are available.

8 - iTravel Screenshots 2

Further, selection of the „Baggage Claim“ button (#254) on the reservation screen (#248) may display the baggage claim information transmitted to the iPhone during the update. The baggage claim information may include, for example, a list of identifying codes, bar codes, QR codes, or similar identifying information associated with the tags placed on the traveler’s checked luggage (FIG. 8, block 208).
Apple’s iTravel: Reservation Functions
In order to make a new reservation, the user may select the „Make Reservation“ button (#224) to access an exemplary reservation screen (#262), illustrated in patent FIG. 13 below. The reservation screen may include a number of user-selectable travel options from which the user may choose to make a reservation. For example, the reservation screen may include a „Flight“ button, a „Hotel“ button, a „Car Rental“ button, „Cruise“ button, a „Train“ button, a „Bus“ button, and so forth. The user may select the button corresponding to the type of travel reservation desired.
9 - ITRAVEL SCREENSHOTS 3

An exemplary „Search for Flight“ screen noted in patent FIG. 14 is designed for a flight search; however, it should be understood that similar search screens may be presented for each type of travel reservation offered through the travel management application. On the search screen (#276), text entry boxes (#278 and #280) may enable the user to enter departure and destination cities/airports, respectively.

10 - ITRAVEL SCREENSHOTS 4
11 - iTRAVEL SCREENSHOTS 5

Storing Identification on iTravel
In order to store identification on the iPhone, the user may select the last button shown on iTravel’s home page in FIG.9 above – called the „Identification“ button. An identification options screen (#420) may then be displayed, as illustrated in patent FIG. 32 below. The identification options screen may include user-selectable buttons, such as, for example, a „Load Identification“ button (#422); a „Transmit Identification“ button (#424); and a „Delete Identification“ button (#425).
If the user selects the „Enter ID Number“ button (#430) from the screen (#426 of FIG. 33), an entry screen (#444), illustrated in FIG. 36, may be displayed. The entry screen may include, for example, a nickname text entry box (#446), an identification type drop-down menu (#448), an authority drop-down menu (#450), and an identification number text entry box (#452). Text entry may be facilitated by a virtual QWERTY keyboard. Again, the user may enter a nickname for the identification in the text entry box. The identification type drop-down menu may include options such as „Passport“ and „Driver’s License.“

12 - ITRAVEL SCREENSHOTS 6

Apple credits Gloria Lin and Amir Mikhak as the inventors of this patent application which was filed in April 2010 and originally filed in Q3 2008. This marks Apple’s fourth major NFC related patent application published in April. To view Apple’s other NFC related patents, see our new Tech: NFC section.

One More Thing: You have to love Apple’s sense of humor with the addition of „Apple Airlines“ integrated into patent FIG. 31. Well … I think it’s a joke – Ha! But who knows with Apple.

Notice: Patently Apple presents only a brief summary of patents with associated graphic(s) for journalistic news purposes as each such patent application is revealed by the U.S. Patent & Trade Office. Readers are cautioned that the full text of any patent application should be read in its entirety for further details. For additional information on any patent reviewed here today, simply feed the individual patent number(s) noted in this report into this search engine. About Comments: Patently Apple reserves the right to post, dismiss or edit comments.

Source : www.patentlyapple.com

Angabe der Personalausweisnummer beim check-in

es kommt vermehrt vor, dass wir bei Bewertungen einen Hinweis auf unser detailliertes check-in-Prozedere bekommen.  Einige Gäste monieren, dass sie es für unnötig und überflüssig halten, z.B. die Personalausweisnummer anzugeben.

Wir haben dazu schon einmal in unserem Blog auf das Meldegesetz verwiesen und wir sind uns sicher, das es da bald eine kulantere Lösung geben wird.  Bis dahin bitten wir um Verständnis für unsere gesetzkonforme Vorgehensweise.  Am Ende ist es auch zur Sicherheit unserer Gäste, so kann sich niemand unter einem falschen Namen einbuchen.

Der Preis für den Parkplatz sollte im Zimmerpreis inklusive sein

Das ist eine Thematik, die wir lange im Vorfeld überlegt haben, wie wir das bearbeiten sollen.  Die Kosten für den Parkplatz haben wir dann bewusst nicht in den Preis für unser Designzimmer mit einkalkuliert, da wir bei 127 Designzimmern, 50 Parkplätze zur Verfügung stellen.  Nicht jeder Gast reist mit dem Auto an und um die Kosten, sowie die dazugehörigen Leistungen für unsere Designzimmer für alle einheitlich und transparent zu gestalten, haben wir eben diese faire Vorgehensweise gewählt.  Das gibt unseren Gäste die Sicherheit, das wirklich nur für das bezahlt, was er auch genutzt wird.

USA: Leiche lag wochenlang unter Hotelbett

Weil sich Hotelgäste über „schlechte Geruch“ beschwert hatten, wurde ihr Zimmer durchsucht. Unter dem Bett lag die Leiche einer Frau, die bereits seit Ende Jänner vermisst wurde.

In einem Hotel in den USA ist die Leiche einer vermissten Frau entdeckt worden, nachdem das Zimmer seit ihrem Verschwinden bereits mehrmals wieder vermietet worden war.
Wie ein lokaler Nachrichtensender in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee am Mittwoch unter Berufung auf eine Erklärung der Polizei berichtete, wurde die Leiche am Montag unter dem Bett in dem Hotelzimmer entdeckt. Der Raum wurde durchsucht, nachdem sich Hotelgäste über den „schlechten Geruch“ beschwert hatten.

Die Frau hatte in dem Hotel übernachtet und wurde nach Angaben der Polizei seit dem 27. Jänner vermisst. Seitdem war das Hotelzimmer „rund fünfmal“ wieder vermietet und zudem mehrmals vom Personal gereinigt worden.

Die Beamten hatten zwar in dem Hotel Ermittlungen aufgenommen und einige Angestellte zu dem Verschwinden der Frau befragt. Ob dabei auch das Hotelzimmer, in dem sie gewohnt hatte, durchsucht wurde, blieb unklar. Im Zusammenhang mit dem Tod der Frau wurde ihr Freund festgenommen.

Quelle : diepresse.com vom 18.03.2010

Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht Regelungen zum Umgang mit der Mehrwertsteuer-Senkung für Hotels

Und hier die Regelungen die nun das Leben wieder vereinfachen :

1.

So kann das Frühstück jetzt mit anderen Nebenleistungen zusammengefasst werden, die als Reisenebenkosten anerkannt werden. Der getrennte Ausweis von Übernachtungsleistung und einem Pauschalbetrag für Nebenleistungen erlaubt, dass die sogenannte „Vereinfachungsregelung“ angewendet wird. Weil der Frühstücksanteil so nicht mehr zu identifizieren ist, kann das Frühstück weiterhin mit dem Pauschbetrag von 4,80 Euro berücksichtigt werden.

2.

Da die Umsetzung zu 1. bei prizeotel auf Grund der Tatsache, das es bis auf den Parkplatz keine zusätzliche Möglichkeit gibt Kosten zu produzieren (sogar die 10MBit-Standleitung ist kostenlos) schwierig wird, der Reisende dennoch entlastet werden soll, müssen Unternehmen dann darauf achten, dass die sogenannte „Arbeitgeberveranlassung“ greift.
Künftig reicht es, wenn das Unternehmen festlegt, wer buchen darf. So reicht es zum Beispiel aus, wenn in der Reiserichtlinie festgeschrieben ist, dass jeder Reisende seinen Hotelaufenthalt selbst buchen kann oder ein vorgeschriebenes Online-Buchungstool im Unternehmen genutzt wird. Unabhängig von den unterschiedlichen Steuersätzen kann beim Hotel-Frühstück dann wieder der Sachbezugswert von 1,57 Euro angesetzt werden.

und hier noch einmal das Schreiben des Bundesministerium für Finanzen (enjoy reading…)

Oberste Finanzbehörden

der Länder

nachrichtlich:

Vertretungen der Länder

beim Bund

– E-Mail-Verteiler U 1 –

– E-Mail-Verteiler U 2 –

BETREFF  Umsatzsteuer / Lohnsteuer;

Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Beherbergungsleistungen

(§ 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG) ab dem 1. Januar 2010;

Folgen für die Umsatz- und Lohnbesteuerung

GZ  IV D 2 – S 7210/07/10003

IV C 5 – S 2353/09/10008

DOK  2010/0166200

(bei Antwort bitte GZ und DOK angeben)

1 Durch Art. 5 Nr. 1 des Gesetzes zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums vom

22. Dezember 2009 (BGBl. I S. 3950) wurde § 12 Abs. 2 UStG um eine neue Nummer 11

ergänzt, nach der Umsätze aus der Vermietung von Wohn- und Schlafräumen, die ein Unter-

nehmer zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereithält, sowie die kurzfristige Ver-

mietung von Campingflächen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz unterliegen. Die Steuerer-

mäßigung gilt nicht für Leistungen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, auch wenn

diese Leistungen mit dem Entgelt für die Vermietung abgegolten sind. Die Änderung ist am

1. Januar 2010 in Kraft getreten.

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der

Länder gilt hierzu Folgendes:

I. Anwendung des ermäßigten Steuersatzes für Beherbergungsleistungen (§ 12 Abs. 2

Nr. 11 UStG) ab dem 1. Januar 2010

1.) Allgemeines

2 Die Steuerermäßigung ist gemäß § 27 Abs. 1 Satz 1 UStG auf Umsätze anzuwenden, die nach

dem 31. Dezember 2009 ausgeführt werden. Beherbergungsleistungen werden mit ihrer

Beendigung ausgeführt. Für die Bestimmung des Umsatzsteuersatzes kommt es allein auf das

Ende der Beherbergungsleistung an, nicht jedoch auf den Zeitpunkt der Buchung, Rechnungs-

ausstellung oder Zahlung. Soweit die jeweilige Leistung nach dem 31. Dezember 2009 endet,

unterliegt sie dem ermäßigten Umsatzsteuersatz. Haben die Beteiligten Teilleistungen verein-

bart (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a Satz 3 UStG), ist der Zeitpunkt der Beendigung der jewei-

ligen Teilleistung maßgeblich. Beruht die nach dem 31. Dezember 2009 ausgeführte Beher-

bergungsleistung auf einem vor dem 1. September 2009 geschlossenen Vertrag, kann der

Leistungsempfänger unter den Voraussetzungen des § 29 Abs. 2 UStG einen angemessenen

Ausgleich der umsatzsteuerlichen Minderbelastung verlangen.

3 Die in § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 1 UStG bezeichneten Umsätze gehören zu den nach § 4 Nr. 12

Satz 2 UStG von der Steuerbefreiung ausgenommenen Umsätzen. Hinsichtlich des Merkmals

der Kurzfristigkeit gelten daher die in den Abschnitten 84 Abs. 1 und 78 Abs. 2 UStR darge-

stellten Grundsätze. Die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes setzt neben der Kurzfristig-

keit voraus, dass die Umsätze unmittelbar der Beherbergung dienen (vgl. Rz. 5 ff.).

4 Sonstige Leistungen eigener Art, bei denen die Beherbergung nicht charakterbestimmend ist

(z. B. Leistungen des Prostitutionsgewerbes), unterliegen auch hinsichtlich ihres Beherber-

gungsanteils nicht der Steuerermäßigung nach § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG.

2.) Vermietung von Wohn- und Schlafräumen, die ein Unternehmer zur kurzfristigen

Beherbergung von Fremden bereithält

5 Begünstigt sind Leistungen, die in der Aufnahme von Personen zur Gewährung von Unter-

kunft bestehen. Die Steuerermäßigung für Beherbergungsleistungen umfasst sowohl die Um-

sätze des klassischen Hotelgewerbes als auch kurzfristige Beherbergungen in Pensionen,

Fremdenzimmern, Ferienwohnungen und vergleichbaren Einrichtungen. Für die Inanspruch-

nahme der Steuerermäßigung ist es jedoch nicht Voraussetzung, dass der Unternehmer einen

hotelartigen Betrieb führt oder Eigentümer der überlassenen Räumlichkeiten ist. Begünstigt

ist daher beispielsweise auch die Unterbringung von Begleitpersonen in Krankenhäusern,

sofern diese Leistung nicht gemäß § 4 Nr. 14 Buchst. b UStG (z. B. bei Aufnahme einer Be-

gleitperson zu therapeutischen Zwecken) steuerfrei ist. Die Weiterveräußerung von einge-

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kauften Zimmerkontingenten im eigenen Namen und für eigene Rechnung an andere Unter-

nehmer (z. B. Reiseveranstalter) unterliegt ebenfalls der Steuerermäßigung.

6 Die erbrachte Leistung muss unmittelbar der Beherbergung dienen. Diese Voraussetzung ist

insbesondere hinsichtlich der folgenden Leistungen erfüllt, auch wenn die Leistungen gegen

gesondertes Entgelt erbracht werden:

 Überlassung von möblierten und mit anderen Einrichtungsgegenständen (z. B. Fernseh-

gerät, Radio, Telefon, Zimmersafe) ausgestatteten Räumen

 Stromanschluss

 Überlassung von Bettwäsche, Handtüchern und Bademänteln

 Reinigung der gemieteten Räume

 Bereitstellung von Körperpflegeutensilien, Schuhputz- und Nähzeug

 Weckdienst

 Bereitstellung eines Schuhputzautomaten

 Mitunterbringung von Tieren in den überlassenen Wohn- und Schlafräumen

7 Insbesondere folgende Leistungen sind keine Beherbergungsleistungen im Sinne von § 12

Abs. 2 Nr. 11 UStG und daher nicht begünstigt:

 Überlassung von Tagungsräumen

 Überlassung von Räumen zur Ausübung einer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit

 Gesondert vereinbarte Überlassung von Plätzen zum Abstellen von Fahrzeugen

 Überlassung von nicht ortsfesten Wohnmobilen, Caravans, Wohnanhängern, Hausbooten

und Yachten

 Beförderungen in Schlafwagen der Eisenbahnen

 Überlassung von Kabinen auf der Beförderung dienenden Schiffen

 Vermittlung von Beherbergungsleistungen

 Umsätze von Tierpensionen

 Unentgeltliche Wertabgaben (z. B. Selbstnutzung von Ferienwohnungen)

8 Stornokosten stellen grundsätzlich nichtsteuerbaren Schadensersatz dar.

3.) Kurzfristige Vermietung von Campingflächen

9 Die kurzfristige Vermietung von Campingflächen betrifft Flächen zum Aufstellen von Zelten

und Flächen zum Abstellen von Wohnmobilen und Wohnwagen. Ebenso ist die kurzfristige

Vermietung von ortsfesten Wohnmobilen, Wohncaravans und Wohnanhängern begünstigt.

Für die Steuerermäßigung ist es unschädlich, wenn auf der überlassenen Fläche auch das zum

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Transport des Zelts bzw. zum Ziehen des Wohnwagens verwendete Fahrzeug abgestellt

werden kann. Zur begünstigten Vermietung gehört auch die Lieferung von Strom (vgl. BFH-

Urteil vom 15. Januar 2009 – V R 91/07 – [BStBl II S. 615] und BMF-Schreiben vom 21. Juli

2009 – IV B 9 – S 7168/08/10001 – [BStBl I S. 821]).

4.) Leistungen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen

10 Gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 2 UStG gilt die Steuerermäßigung nicht für Leistungen, die

nicht unmittelbar der Vermietung dienen, auch wenn es sich um Nebenleistungen zur Beher-

bergung handelt und diese Leistungen mit dem Entgelt für die Vermietung abgegolten sind

(Aufteilungsgebot). Hierzu zählen insbesondere:

 Verpflegungsleistungen (z. B. Frühstück, Halb- oder Vollpension, „All inclusive“)

 Getränkeversorgung aus der Minibar

 Nutzung von Kommunikationsnetzen (insbesondere Telefon und Internet)

 Nutzung von Fernsehprogrammen außerhalb des allgemein und ohne gesondertes Entgelt

zugänglichen Programms („pay per view“)

 Leistungen, die das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern („Wellness-

angebote“). Die Überlassung von Schwimmbädern oder die Verabreichung von

Heilbädern im Zusammenhang mit einer begünstigten Beherbergungsleistung kann

dagegen nach § 12 Abs. 2 Nr. 9 Satz 1 UStG dem ermäßigten Steuersatz unterliegen.

 Überlassung von Fahrberechtigungen für den Nahverkehr, die jedoch nach § 12 Abs. 2

Nr. 10 UStG dem ermäßigten Steuersatz unterliegen können

 Überlassung von Eintrittsberechtigungen für Veranstaltungen, die jedoch nach § 4 Nr. 20

UStG steuerfrei sein oder nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. a oder d UStG dem ermäßigten

Steuersatz unterliegen können

 Transport von Gepäck außerhalb des Beherbergungsbetriebs

 Überlassung von Sportgeräten und -anlagen

 Ausflüge

 Reinigung und Bügeln von Kleidung, Schuhputzservice

 Transport zwischen Bahnhof / Flughafen und Unterkunft

5.) Anwendung der Steuerermäßigung in den Fällen des § 25 UStG

11 Soweit Reiseleistungen der Margenbesteuerung nach § 25 UStG unterliegen, gelten sie gemäß

§ 25 Abs. 1 Satz 3 UStG als eine einheitliche sonstige Leistung. Eine Reiseleistung unterliegt

als sonstige Leistung eigener Art auch hinsichtlich ihres Beherbergungsanteils nicht der

Steuerermäßigung nach § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG. Das gilt auch, wenn die Reiseleistung nur

aus einer Übernachtungsleistung besteht.

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6.) Angaben in der Rechnung

12 Der Unternehmer ist gemäß § 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG grundsätzlich verpflichtet,

innerhalb von 6 Monaten nach Ausführung der Leistung eine Rechnung mit den in § 14

Abs. 4 UStG genannten Angaben auszustellen. Für Umsätze aus der Vermietung von Wohn-

und Schlafräumen zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden sowie die kurzfristige Ver-

mietung von Campingflächen besteht eine Rechnungserteilungspflicht jedoch nicht, wenn die

Leistung weder an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen noch an eine juris-

tische Person erbracht wird (vgl. Abschnitt 183 Abs. 3 Satz 5 UStR).

13 Soweit eine Rechnungserteilungspflicht besteht, muss die Rechnung u. a. das nach Steuer-

sätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt, den anzuwendenden Steuer-

satz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag (§ 14 Abs. 4 Nr. 7 und 8 UStG) ent-

halten. Wird in einer Rechnung über Leistungen, die verschiedenen Steuersätzen unterliegen,

der Steuerbetrag durch Maschinen automatisch ermittelt und durch diese in der Rechnung

angegeben, ist der Ausweis des Steuerbetrages in einer Summe zulässig, wenn für die einzel-

nen Posten der Rechnung der Steuersatz angegeben wird (§ 32 UStDV).

14 Wird für Leistungen, die nicht von der Steuerermäßigung nach § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 1

UStG erfasst werden, kein gesondertes Entgelt berechnet, ist deren Entgeltanteil zu schätzen.

Schätzungsmaßstab kann hierbei beispielsweise der kalkulatorische Kostenanteil zuzüglich

eines angemessenen Gewinnaufschlags sein.

15 Aus Vereinfachungsgründen wird es – auch für Zwecke des Vorsteuerabzugs des Leistungs-

empfängers – nicht beanstandet, wenn folgende in einem Pauschalangebot enthaltene nicht

begünstigte Leistungen in der Rechnung zu einem Sammelposten (z. B. „Business-Package“,

„Servicepauschale“) zusammengefasst werden und der darauf entfallende Entgeltanteil in

einem Betrag ausgewiesen wird:

 Abgabe eines Frühstücks

 Nutzung von Kommunikationsnetzen

 Reinigung und Bügeln von Kleidung, Schuhputzservice

 Transport zwischen Bahnhof / Flughafen und Unterkunft

 Transport von Gepäck außerhalb des Beherbergungsbetriebs

 Überlassung von Fitnessgeräten

 Überlassung von Plätzen zum Abstellen von Fahrzeugen

Es wird ebenfalls nicht beanstandet, wenn der auf diese Leistungen entfallende Entgeltanteil

mit 20 % des Pauschalpreises angesetzt wird. Für Kleinbetragsrechnungen (§ 33 UStDV) gilt

dies für den in der Rechnung anzugebenden Steuerbetrag entsprechend.

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Die Vereinfachungsregelung gilt nicht für Leistungen, für die ein gesondertes Entgelt verein-

bart wird.

II. Lohnsteuerliche Folgen und Anpassungen ab dem 1. Januar 2010 – im Vorgriff auf

eine Ergänzung der Lohnsteuer-Richtlinien –

1.) Getrennter Ausweis von Beherbergungsleistung und Sammelposten für andere, dem

allgemeinen Umsatzsteuersatz unterliegende Leistungen (R 9.7 Absatz 1 Satz 4

Nummer 1 LStR 2008)

16 Ist in einer Rechnung neben der Beherbergungsleistung ein Sammelposten für andere, dem

allgemeinen Umsatzsteuersatz unterliegende Leistungen einschließlich Frühstück ausge-

wiesen und liegt keine Frühstücksgestellung durch den Arbeitgeber vor (Rz. 17), so ist die

Vereinfachungsregelung nach R 9.7 Absatz 1 Satz 4 Nummer 1 LStR 2008 (für das Frühstück

20 % des maßgebenden Pauschbetrags für Verpflegungsmehraufwendungen = 4,80 Euro) auf

diesen Sammelposten anzuwenden. Der verbleibende Teil dieses Sammelpostens ist als

Reisenebenkosten im Sinne von R 9.8 LStR 2008 zu behandeln, wenn kein Anlass für die

Vermutung besteht, dass in diesem Sammelposten etwaige nicht als Reisenebenkosten anzu-

erkennende Nebenleistungen enthalten sind (etwa Pay-TV, private Telefonate, Massagen).

Unschädlich ist insbesondere, wenn dieser Sammelposten auch mit Internetzugang, Zugang

zu Kommunikationsnetzen, näher bezeichnet wird und der hierzu ausgewiesene Betrag nicht

so hoch ist, dass er offenbar den Betrag für Frühstück und steuerlich anzuerkennende

Reisenebenkosten übersteigt. Anderenfalls ist dieser Sammelposten steuerlich in voller Höhe

als privat veranlasst zu behandeln.

2.) Gestellung eines Frühstücks in Verbindung mit Übernachtung bei einer

Auswärtstätigkeit (R 8.1 Absatz 8 Nummer 2 LStR 2008)

17 Ein in Verbindung mit einer Übernachtung gewährtes Frühstück bei einer Auswärtstätigkeit

ist im Sinne des R 8.1 Absatz 8 Nummer 2 LStR 2008 grundsätzlich vom Arbeitgeber

veranlasst (abgegeben), wenn

 die im Interesse des Arbeitgebers unternommene Auswärtstätigkeit zu der Übernachtung

mit Frühstück führt und die Aufwendungen deswegen vom Arbeitgeber dienst- oder

arbeitsrechtlich ersetzt werden,

 die Rechnung auf den Arbeitgeber ausgestellt ist und

 der Arbeitgeber oder eine andere durch den Arbeitgeber dienst- oder arbeitsrechtlich

beauftragte Person die Übernachtung mit Frühstück bucht (z. B. über das elektronische

Buchungssystem des Hotels) und eine entsprechende Buchungsbestätigung des Hotels

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vorliegt; die Buchung der Übernachtung mit Frühstück durch den Arbeitnehmer wird

anerkannt, wenn dienst- oder arbeitsrechtliche Regelungen dies vorsehen – z. B. in Fällen

einer nicht vorhandenen Reisestelle -. Davon ist insbesondere auszugehen, wenn

 der Arbeitgeber die Buchung der Übernachtung mit Frühstück durch den

Arbeitnehmer z. B. in einer Dienstanweisung, einem Arbeitsvertrag oder einer

Betriebsvereinbarung geregelt hat und die Buchung vom Arbeitnehmer im Rahmen

der vom Arbeitgeber festgelegten oder regelmäßig akzeptierten

Übernachtungsmöglichkeiten (z. B. Hotellisten, vorgegebene Hotelkategorien oder

Preisrahmen, ggf. auch über ein Travel-Management-System) vorgenommen wird,

oder

 eine dementsprechende planmäßige Buchung von Übernachtung mit Frühstück

ausnahmsweise nicht möglich war (z. B. spontaner Einsatz, unvorhersehbar länger als

geplant dauernder Arbeitseinsatz, gelistetes Hotel belegt) und der Arbeitgeber die

Kosten dienst- oder arbeitsrechtlich daher erstattet.

Bei einer solchen Arbeitgeberveranlassung erfolgt die lohnsteuerliche Behandlung nach dem

BMF-Schreiben vom 13. Juli 2009 (BStBl I Seite 771). Danach kann das Frühstück mit dem

Sachbezugswert nach der SvEV angesetzt werden. Für diesen Fall kommt es nicht darauf an,

wie die einzelnen Kosten in der Rechnung ausgewiesen sind (Höhe des Frühstückspreises

oder Sammelposten für Nebenleistungen neben der Beherbergungsleistung – Rz. 16 -).

3.) Anwendungsregelung

18 Abschnitt II dieses Schreibens ist für Übernachtungen mit Frühstück ab 1. Januar 2010

anzuwenden. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die genannten Voraussetzungen bis zu drei

Monaten nach Veröffentlichung dieses Schreibens nicht insgesamt gegeben sind (Zeitraum

für die Anpassung insbesondere der dienst- und arbeitsrechtlichen Voraussetzungen gemäß

Rz. 17).

19 Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.

Quelle : Bundesministerium für Finanzen

hotelsonair.tv – braucht man das wirklich ?

…und schon wieder eine neue Buchungsplattform für Hotels, hotelsonair.tv, der Clou  : kostet nichts, nur bei vermittelter Reservierung – und, das Hotel wird sogar per Video vorgestellt.  Also, im Klartext, die Hotellerie soll mal wieder ein weiteres Businessmodell, eine weitere Buchungsplattform finanzieren.

Im Grunde nichts anderes, als ein hrs.com, booking.com, hotel.de, expedia.com usw…nur, dass es jetzt auch die Möglichkeit gibt, sich ein Video vom Hotel anzuschauen, oder ?

Da fällt uns immer wieder die Frage unseres Marketing-Prof. von Cornell ein :

„And you know I will ask the boring questions such as: what is your point of difference?“

Bis auf die Videos, die sicherlich demnächst (früher oder später) auch auf den anderen Plattformen zu finden sind, haben wir keinen „point of difference“ feststellen können.  Daher werden wir uns da auch nicht listen, in unseren Augen, nur eine weitere Plattform, die den Kunden verwirrt und von der eigenen Website ablenkt.  Lieber selbst ein cooles Video drehen und die alle Marketingmöglichkeiten etablierter Partner erst einmal ausnutzen, bevor man sich nun auf ein weiteres Portal stürzt.  Für uns daher „Daumen runter“ und „what’s not“ für hotelsonair.tv !

vielen Dank QR – Quality Reservations !

prizeotel bedankt sich recht herzlich bei QR – Quality Reservations für das tolle Geburtstagsgeschenk (die Nervennahrung, vor alle aber das tolle Bild) – vielen, vielen Dank – wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit !