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„So geht Hotel heute“ ist DAS Onlinemagazin über spannende und interessante Themen rund um die Hotellerie. Hier finden Sie aktuelle und interessante Presse-Meldungen aus der Branche.

Bierwirth & Kluth betreibt erstes Moxy in Österreich

400-Zimmer-Hotel der Marriott-Lifestyle-Marke direkt in der Airport City des Wiener Flughafens / Geplante Eröffnung des Moxy Vienna Airport: Anfang 2017 / Synergien mit zwei bereits von Bierwirth & Kluth gemanagten Häusern in Wien unter Marriott-Franchise-Flagge / Erste Kooperation des Wiesbadener Hotelmanagement-Unternehmens mit Vastint Hospitality B.V.

WIESBADEN/WIEN/AMSTERDAM, 27. Oktober 2015. – Bierwirth & Kluth Hotelmanagement GmbH (B&K), Wiesbaden, wird Betreiber des ersten Moxy Hotels in Österreich! Der Pachtvertrag für das 400-Zimmer-Hotel in Ideallage am Vienna Airport wurde am vergangenen Mittwoch in Amsterdam unterzeichnet. Entwickler des Projekts und späterer Eigentümer der Immobilie ist die niederländische Vastint Hospitality B.V., Amsterdam. Hogan Lovells Interntational LLP waren für Bierwirth & Kluth tätig, Vastint Hospitality wurde von Fellner, Wratzfeld & Partner Rechtsanwälte GmbH beraten.

Mit dem geplanten Moxy Vienna Airport betreibt das Wiesbadener Hotelmanagement-Unternehmen dann insgesamt drei Häuser in der österreichischen Hauptstadt. Bereits unter B&K-Führung stehen das Renaissance Wien und das Courtyard by Marriott Wien Prater/Messe. Mit dem Neuzugang der modernen kreativen Hotelmarke wächst das Gesamtportfolio von Bierwirth & Kluth auf elf Hotels in Deutschland und Österreich, acht davon als Franchisenehmer von Marriott. Ein Moxy Hotel unmittelbar neben der europäischen Zentralbank im Zentrum von Frankfurt/Main gehört ebenfalls bereits dazu (Fertigstellung September 2017).

14.000 Quadratmeter Hospitality-Fläche mitten in der Airport City

Die Eröffnung des ersten Hauses der jungen Marriott-Lifestyle-Marke in Österreich ist für Anfang 2017 geplant. Für den Flughafen Wien ist das Moxy ein weiterer Schritt in Richtung Airport City. Die zentrale Lage direkt hinter dem Office Park macht es möglich, über den Passagiertunnel bequem die Flughafenterminals zu erreichen. Zudem können Kunden das in unmittelbarer Nähe liegende Konferenzzentrum Office Park 3 nutzen.

Auf dem circa 5.300 Quadratmeter großen für das Hotel vorgesehenen Grundstück werden sieben oberirdische Geschosse mit einer Gesamtfläche von rund 14.000 Quadratmetern entstehen – darunter ein 650 Quadratmeter großer öffentlicher Bereich, der dem Moxy Food & Beverage-Konzept Rechnung trägt. Ebenfalls Teil der Planung: ein Fitness-Raum sowie zwei Meeting-Räume. Ausreichend Parkplätze bietet das benachbarte Flughafengelände.

Peter Andrews, Managing Director Vastint Hospitality B.V., zeigte sich bei der Vertragsunterzeichnung mit Petra Bierwirth, Geschäftsführerin Bierwirth & Kluth, sehr zufrieden: „Wir haben einen markenerfahrenen Hotelmanagement-Partner für unser Projekt in Wien gesucht und gefunden: Bierwirth & Kluth verfügt nicht nur über langjähriges Branchen-Know-how, sondern ist auch mit den Spezifika der Brands der global stark vertretenen Dachmarke Marriott bestens vertraut. Das sind gute Voraussetzungen für ein zukunftsorientiertes Projekt an einem expandierenden internationalen Drehkreuz.“ Aktuelle Zahlen belegen seine Einschätzung: Allein im September 2015 verzeichnete der Wiener Flughafen ein Plus an Passagieren von 4,3 Prozent; im ersten Halbjahr verbuchte die Flughafen Wien-Gruppe ein Umsatzplus von 2,2 Prozent.

Trendiges Konzept mit hohem Potential im Economy Segment

Ebenso wie die Gründer und Geschäftsführer Peter Bierwirth und Klaus Kluth zeigt sich Petra Bierwirth bei Vertragsabschluss optimistisch in Bezug auf den Standort und die Trendmarke Moxy: „Dieser Marriott-Lifestyle-Brand verfügt auch in Österreich über großes Potential im Economy Segment. Mit günstigen Konditionen, die besonders junge Business- und Leisure-Reisende ansprechen, stylischem Design, Lounge-Ambiente, Plug-and-Meet-Bereichen mit hoher Technikaffinität, aber auch einem deutlichen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, wird das Konzept aufgehen. Wir erwarten eine hohe Akzeptanz bei unseren zukünftigen Gästen aus aller Welt.“ Diese Prognose wird gestützt von einer umfassenden Marktforschung zur rasch wachsenden Zielgruppe der so genannten „Millennial Traveller“, die dem 2014 erfolgreich gestarteten  Moxy-Konzept zugrunde liegt.

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Bei der Vertragsunterzeichnung für das Moxy Vienna Airport (v. l. n. r.): Peter Andrews, Managing Director Vastint Hospitality B.V., Petra Bierwirth, Geschäftsführerin Bierwirth & Kluth, und Marius Baltramiejunas, Development Director Vastint Hospitality B.V.

Bierwirth & Kluth Hotel Management GmbH (B&K) ist eine auf Hotel Development, Hotelbetreibung und -sanierung spezialisierte Unternehmensgruppe mit Sitz in Wiesbaden. Mit diesem Leistungsportfolio bietet Bierwirth & Kluth Lösungen für Investoren, Banken, Eigentümer und Betreiber. Die Geschäftsführer Peter Bierwirth, Klaus Kluth und Petra Bierwirth sind anerkannte Fachleute und Hoteliers mit langjährigen Erfahrungen in führenden Positionen der internationalen Hotellerie. Das Unternehmen betreibt zudem aktuell fünf Hotels der Vier-Sterne-Kategorie in Deutschland und Österreich. Weitere Pacht- und Management-Betriebe in Deutschland und Europa befinden sich in Planung. www.bierwirth-kluth.de

Marriott International Inc. (NASDAQ: MAR) gehört zu den führenden Hotelgruppen weltweit und betreibt derzeit über 4.100 Hotelanlagen in 79 Ländern und Regionen. Im Finanzjahr 2014 verzeichnete das Unternehmen mit Hauptsitz in Bethesda, Maryland/USA Einnahmen in Höhe von knapp 14 Milliarden US-Dollar. Im Portfolio befinden sich 19 unterschiedlich positionierte Marken: The Ritz-Carlton®, BVLGARI®, EDITION®, JW Marriott®, Autograph Collection® Hotels, Renaissance® Hotels, Marriott Hotels®, Delta Hotels and Resorts®, Marriott Executive Apartments®, Marriott Vacation Club®, Gaylord Hotels®, AC Hotels by Marriott®, Courtyard®, Residence Inn®, SpringHill Suites®, Fairfield Inn & Suites®, TownePlace Suites®, Protea Hotels® and Moxy Hotels®. Marriott wurde wiederholt als Top-Arbeitgeber und für seine Geschäftsethik ausgezeichnet. Das Unternehmen betreibt zudem mit Marriott Rewards® und mit The Ritz-Carlton Rewards® ein preisgekröntes Kundenbindungsprogramm mit insgesamt mehr als 49 Millionen Mitgliedern. Weitere Informationen zu Marriott International sowie Reservierungen unter www.marriott.com. Aktuelle Unternehmens-News und Hintergrundinformationen zu Marriott International, Inc. unter www.marriottnewscenter.com.

Vastint Hospitality B.V. und Marriott International haben im Jahre 2012 ein Framework Agreement zur Realisierung von mindestens 50 Limited Service Hotels der neuen Marke Moxy geschlossen. Vastint Hospitality agiert hierbei gleichermaßen als preferred Developer seitens Marriott und Langfrist-Investor. Die Hotels verbleiben langfristig im Investment Portfolio von Vastint Hospitality. Bis dato hat Vastint Hospitality 25 Grundstücke zur Hotelentwicklung erworben.

Der Dinosaurier der Tagungsvermittler tritt ab

Nachdem vor ein wenig mehr als drei Jahren die damalige MICE AG schon Insolvenz anmelden musste, hat es nun auch Intergerma erwischt. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als die damalige UVT entstand und wie groß das Unternehmen geworden ist. Die Protagonisten Kurt Schüller und Marcus Wiesner waren Pioniere in dem Gebiet der Tagungsvermittlung und hatten mit ihren einzelnen Segmenten, unter anderem UVT als Tagungsvermittlung, der STB als die Leitmesse der Veranstaltungsindustrie und dem Tagungsplaner Handbuch, ein vollumfängliches Dienstleistungspaket für die Hotellerie und auch die Firmenkunden aufgebaut.

Intergerma gehörte ebenfalls dazu, ein Dinosaurier der Tagungsvermittler, ein top Handbuch und eine super Vermittlungsagentur. Big-Data war damals zwar noch kein Mainstream, aber bereits gelebte Realität der Jungs aus Bad Kreuznach und aus Hamm. Es gab wohl von uns damals keinen Verkaufsdirektor oder überhaupt Verkäufer, der nicht bei ihnen vorstellig geworden ist. Wie gerne erinnere ich mich an diese „Hands-On“-Mentalität und alte Zeit zurück. Für uns waren das damals die Branchengrößen und mit Ehrfurcht haben wir Termine mit ihnen wahrgenommen, um am Ende immer wirklich fruchtbare Partnerschaften zu etablieren.

Aber Zeiten ändern sich und auch Stillstand ist oftmals Rückschritt. Bei der Unternehmensgruppe UVT ist damals Christoph Schwind dazugekommen (der eigentliche Gründer der STB) und irgendwann ausgeschieden, um sich selbständig zu machen und mit meetingmasters.de ein eigenes Unternehmen aufzubauen, dass von Anfang an verstärkt auf Technologie gesetzt hat und mittlerweile zu den großen Playern im Markt gehört. Auch Kurt Schüller hat sich dann von der UVT verabschiedet. Diese ist kurz danach nach Berlin gezogen, um mit einigen neuen Protagonisten als MICE AG mit einem starken Fokus auf Technologie zu firmieren. Parallel kamen Unternehmen hinzu wie zum Beispiel tagungshotel.com, das von Udo Lülsdorf, einem Branchenfremden, gegründet wurde. Die Firma fungiert mittlerweile als meetago und wurde von HRS übernommen.

Zeiten ändern sich und mit Dirk Führer, ein absoluter Hotelprofi und zuletzt CMO der Steigenberger Hotels AG, kommt ein weiterer Player auf den Markt, der sich voll und ganz der Technologie widmet, sein Okanda setzt neue Standards. Parallel dazu gibt es noch das MICE Portal der Gräfin von Brühl und auch der Deutsche Fachverlag mischt kräftig mit.

Und schaut man sich diese Entwicklung an, da verwundert es am Ende nicht, was nun mit Intergerma passiert ist. Alleine der Weggang des damaligen GF Markus Schmidt, sorgte schon für viele Fragezeichen in der Branche. Die Neubesetzung des GF war auch nicht gerade ein Statement des Aufschwungs in den Markt. Schaut man sich sonst den Fokus des Unternehmens an, dann scheint es, dass man müde geworden ist in Hamm. Es fehlte zuletzt die klare Strategie, kein Fokus auf Technologie und man hoffte wohl auf ein „LAST EXIT“, der mit der Übernahme von meetago durch HRS zu Nichte gemacht wurde. Am Markt wurde dann die alte Intergerma noch „wie sauer Bier“ angeboten, aber anscheinend wollte es niemand mehr haben, so dass man nun selbst den Stöpsel gezogen hat.

Aber ich bin mir sicher, dass auch daraus wieder etwas Neues entsteht. Die Qualität des mittleren Managements bei Intergerma ist super und wer sagt nicht, dass sich jemand von denen ein Herz nimmt und gepaart mit seinen Erfahrungen auch auf Technologie setzt. Bernd Fritzges und Co. dürfte es kaum schwer fallen eine neue Aufgabe zu bekommen, denn Markt ist groß genug und überhaupt noch nicht aufgeteilt. Aber es ist schon ein Wahnsinn, wie die Digitalisierung die Veränderung in unserer Branche beschleunigt. Zeiten ändern sich…

Hotels ändern ihre Stornobedingungen – Reaktionen auf Last-Minute Apps

Vor ein paar Tagen gab es einen Bericht auf mashable, dass die großen Hotelgesellschaften wie Marriott und Hilton ihre Stornobedingungen seit dem 01. Januar 2015 geändert haben. Konnte man früher noch bis 18.00 Uhr (ggf. 16.00 Uhr) am Anreisetag sein Zimmer kostenlos stornieren, so geht es jetzt nur bis kurz vor Mitternacht des Vortags des Anreisetags. Sprich, wenn ich ein Zimmer für Mittwoch auf Donnerstag gebucht habe, konnte ich am Mittwoch noch bis 18.00 Uhr (16.00 Uhr) kostenlos stornieren.

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Phishing bei booking.com und in deren gebuchten Hotels

Das ist jetzt mal interessant, sollte aber auch allen Hoteliers Warnung zugleich sein: Die wahrscheinlich größte Hotelbuchungsplattform weltweit, Booking.com, ist Ziel eines Phishing-Angriffs geworden. Die Internetplattform besteht zwar darauf, dass die Daten ihrer Kunden sicher seien, ein Whistleblower hat aber angeblich gezeigt, wie er Betrügern half, personenbezogene Daten von zig Tausenden von Menschen zu nutzen.

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Es zeigte sich wohl im vergangenen Monat, dass Betrüger die Details der Reservierung, die bei Booking.com gemacht wurden, bekommen hatten und Zahlungsaufforderungen an die Hotels schickten, die die Buchungen erhalten haben. Booking.com schätzt, dass etwa 10.000 Menschen aus Ländern wie Großbritannien, USA, Frankreich, Italien, Portugal und den Vereinigten Arabischen Emiraten betroffen seien. Diejenigen, die Geld verloren haben, seien allerdings bereits kontaktiert wurden – ihr Geld wurde erstattet.

Wenn man sich allerdings überlegt, wie hoch die Sicherheitsstandards bei booking.com sind und sich dann anschaut, was so in manchen Hotels abgeht, dann wundert es mich nicht, dass noch nicht viel mehr passiert ist.  PCI Compliance, Datenschutz, etc. – das sind doch für viele Hoteliers nur ein lästiges Übel, ein Kostenfaktor, den sie einsparen wollen. Ich wundere mich immer wieder, in wie vielen Hotels, auch von großen und bekannten Marken, die Aussage in der Reservierung kommt: „Bitte schicken Sie mir doch noch Ihre Kreditkartendetails eben per e-mail oder teilen mir die schriftlich mit. Sie können die Kreditkarte auch gerne aufs Fax legen und eben rüberfaxen“.

Nicht, dass das gegen alle benötigten Sicherheitsstandards verstößt, es macht das Leben auch schwerer für die Hotels, die ordentlich arbeiten. Der Gast versteht nämlich dann nicht mehr, wenn man ihn bittet, die Kreditkartendaten zum Beispiel nur in einem geschlossenen Bereich einzugeben: „Warum kann ich ihnen die Daten nicht eben sagen, dass funktioniert doch in anderen Hotels auch“.

Die Hotellerie bekommt täglich mehr und mehr Anforderungen. Denen gerecht zu werden, ist nicht einfach. Hotellerie ist heute anders als vor 20 Jahren, auch wenn es sich um ein „Peoples Business“ handelt, wo man mit Menschen für Menschen arbeitet.  Aber fragen Sie sich einmal selbst: Ist ihr Hotel, ist ihre Gruppe, ihre Brand auf all das vorbereitet?

Quelle:
http://www.dailymail.co.uk/wires/pa/article-2881713/Hotel-booking-site-gives-assurance.html

Eine Kolumne im Check-in Magazin von HRS

Vielen Dank an Tobias Ragge und sein Team von HRS für die Möglichkeit des Gastbeitrags in der aktuellen Ausgabe der Check-In – dem Magazin für Hotel Distribution. Es geht wieder einmal um das Thema der Bewertungen und ich bin der Überzeugung, dass wir eine tolle Branche, mit tollen Leuten und tollen Produkten sind. Wir täten gut daran, unsere Pagen-Mentaltiät einmal ein wenig abzulegen und mehr Selbstbewusstsein zu zeigen.

Google Glass und die Hotellerie

Es gibt so einen schönen Spruch, der heißt: “The expert in anything was once a beginner“.  Wie ein „Beginner“ fühlte ich mich, als ich neulich wieder in NYC war und das Google Glass-Basecamp besucht habe. Es war wirklich spannend zu sehen, wie Anfang 20-jährige Google-Mitarbeiter mit der Brille und allem was dazugehört umgehen. Wie sie denken, aber vor allem, wie quer und unkonventionell sie das tun. Für mich wieder einmal eine Lehrstunde, aber zusammen mit der fast zweistündigen Einweisung auf Google Glass mehr als hilfreich.

Witzigerweise – zurück in Deutschland – habe ich vergangene Woche für einen aktuellen Bericht in der AHGZ eine Anfrage zum Thema Google Glass, bzw. Buchungen über Google Glass bekommen. Hintergrund: Das spanische Portal Destinia hat bereits eine entsprechende App herausgebracht. Die Frage an mich war,  was ich davon halte und ob Google Glass bald ein relevantes Tool im Hotelvertrieb werden könnte?  Meine Antwort dazu kann jeder dann am Samstag in der AHGZ nachlesen.

Was ich bei den ganzen Diskussionen wieder ein wenig kurz gedacht finde: Viele denken dabei nur an den Hotelvertrieb. Dabei ist Google Glass in meinen Augen weit mehr. Schaut man über den Tellerrand der eigenen Branche, dann sieht man, dass andere Branchen ganz anders damit umgehen und viel mehr Innovationskraft besitzen, als unsere Hotellerie. Die Airline-Industry, zum Beispiel Virgin Atlantic, zeigt uns schon einmal was möglich ist.

Seit ein paar Wochen haben wir bei prizeotel auch die Google Glass im Test und es ist wirklich sehr, sehr spannend.  Vor allem ist es mehr als eine Chance für den Direktvertrieb. Viel mehr.  Was genau wir machen, noch mehr Erfahrungswerte, weitere Ergebnisse und Hintergrundwissen werde ich gesondert in meiner Kolumne der hospitalityinside.com beschreiben. Es lohnt sich diese zu lesen, denn es ist ein spannendes Thema.

Unser himmlisches Voting – der Gewinner

Die letze Folge von mein himmlisches Hotel mit Olaf P. Beck ist Geschichte, der Sieger der aktuellen Staffel im Erzgebirge steht fest.

Im Fernsehen sind es Peggy, die Peitsche und Carsten Rusitschka vom Hotel „Drei Schwanen“.

Wir hatten Olaf P. Beck und dem Ahornhotel alle Daumen gedrückt.
Leider reichten die Punkte der kritischen Hoteliers für den sportlichen Hoteldirektor nicht ganz für den 1. Platz.

Dafür wurde Olaf  der Sieger unseres himmlischen Votings: mit 71% gebührt ihm hier das Siegertreppchen – dicht gefolgt von Haakon Herbst vom Hotel Friends 😉

Zu Beginn der Woche baten wir euch bei unserem himmlischen Vorting abzustimmen, wer von den beiden außergewöhnlichen Hoteliers bei der Vorabendsendung besser performt im Rennen um das himmlischste Hotel.
Okay, da beide nicht parallel antraten und Olaf durch die aktuelle Ausstrahlung gerade eher „Top of Mind“ sein wird, hatte er wohl einen leichten „Heimvorteil“.  Dafür holte Haakon in der ersten Staffel von „Mein himmlisches Hotel“ den ersten Platz.

Wir hoffen, die beiden hatten auch ihren Spaß bei der Abstimmung und sehen die Nominierungen mit einem Augenzwinkern.

Und hier das Ergebnis

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Unser himmlisches Voting: „Mein himmlisches Hotel“

Unsere himmlische Umfrage zur neuen Staffel „Mein himmlisches Hotel“
Nachdem mit Haakon Herbst vom Hotel Friends in Bendorf eine außergewöhnliche Persönlichkeit der deutschen Hotellerie vom 07. – 11. Oktober 2013 für Traumeinschaltquoten bei der VOX Serie „Mein himmlisches Hotel“ sorgte, tritt nun ein weiterer bemerkenswerter Hotelier vor die Hoteltester: Olaf P. Beck, zu Drehzeiten noch beim AHORN Hotel am Fichtelberg, jetzt General Manager des 5*Sterne Spa und Wellnesshotels Aalernhüs an der Nordsee.

Haakon Herbst sei wohl selbst auf dem Empire State Building in New York auf seine TV-Karriere angesprochen worden, die Zugriffszahlen auf der Website seien „Empire State Building“- like in die Höhe geschossen.

Wenn heute mit Olaf P. Beck eine weitere schillernde Persönlichkeit der deutschen Hotellerie vor die kritischen  Augen der testenden Hoteliers und Fernsehzuschauer im Wettkampf um das himmlische Hotel tritt, stellt sich für uns die Frage:

Wer der beiden ist der Champ? Wer performt besser?

Da Olaf und Haakon leider nicht parallel antreten, stellen wir die beiden doch zur Wahl und lassen euch entscheiden, wer für euch die Nummer 1 ist. Nicht per TV-Voting, sondern hier. Stimmt ab!

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Am Ende der Woche schauen wir, wer nicht nur das Rennen um das „Himmlische Hotel“ macht, sondern wer beim himmlischen Voting besser abschneidet.

 

Die Wege der Bewertungsportale – wie Holidaycheck und Tripadvisor in neuen Seen fischen

Längst sind Bewertungsportale keine reinen Orte für Erfahrungsberichte und Gästefotos mehr. Damit ließe sich auf lange Sicht auch kaum Geld verdienen. Aber das haben wir vor zwei Jahren ja schon gesehen.
Der Weg in den Reiseanbieter- und Buchungsmarkt lag da nahe. Das haben auch Holidaycheck, Tripadvisor und Co. für sich erkannt, die über Schnittstellen zu den OTAs Hotelzimmer und Reisen vermitteln. Aber auch ohne die Big Player als „Zwischenhändler“ geht’s. Tripadvisor beispielsweise bietet mit Tripconnect eine direkte Anbindung an die hoteleigene IBE.

Darüber und über weitere dieser Möglichkeiten berichtet die AHGZ in einem aktuellen Artikel, in dem auch ich zu Wort komme. Wir testen Tripaconnect seit einiger Zeit recht erfolgreich.

„Wir gehen aufgrund der Erfahrungswerte der vergangenen Monate davon aus, dass die Zahl der Buchungen über Tripconnect bald im hohen fünfstelligen Euro-Bereich liegen wird“, so meine Erfahrung mit Tripconnect.*

Meine Sicht kennen Sie nun, ich lege Ihnen auch den weiteren Artikel ans Herz, da hier meiner Meinung nach eine spannende Entwicklung zu sehen ist, die trotz der Macht der OTAs zeigt, dass es immer wieder Wege gibt, wie Gäste auf die eigene Website „gelockt“ werden können – wenngleich dieser Weg über andere Portale geht. Am Ende muss man individuell gegeneinander rechnen, was die Anbindung der eigenen IBE kostet, welche zusätzliche Reichweite erzielt werden kann, in wie weit die Reputation des jeweiligen Portals auf das Image meines Hotels positiv einzahlt und welchen ROI ich habe, sprich: decken die Buchungen, die über diese Schnittstelle kamen, die Kosten für selbige und den Aufwand der Einrichtung und stetigen Anpassung der CPC-Kosten.
Hier geht es zum AHGZ Artikel vom 23. 03. 2014.

*Zitat: aus AHGZ, „User auf die eigene Website locken“, Raphaela Kwidzinski Onlineausgabe, eingesehen 21.03.2014